Das Fettsäureprofil

In meiner Praxis biete ich die Untersuchung eines Fettsäureprofils aus dem Vollblut an. Dabei werden die wichtigsten Vertreter der gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren untersucht sowie die Gesamtmenge der entsprechenden Fettsäure-Gruppen. Weiterhin enthält diese Untersuchung das Verhältnis von EPA zur Arachidonsäure (EPA/AA-Verhältnis), den Omega 3-Index und das Omega6/Omega 3-Verhältnis. Weiterhin wird Cholesterin, HDL, LDL, der LDL/HDL-Quotient und die Triglyceride mit untersucht.

 

Das EPA/AA-Verhältnis wird auch Eicosanoid-Balance genannt und setzt die Omega 3-Fettsäure EPA mit der Omega 6-Fettsäure Arachidonsäure ins Verhältnis. Das Ergebnis sagt dann etwas über die momentane Entzündungsbereitschaft des Körpers aus.

 

Der Omega 3-Index sagt etwas über das Verhältnis der entzündungshemmenden Omega 3-Fettsäuren zu den Gesamtfettsäuren aus. Bei den meisten Menschen ist er vermindert, was für eine mangelnde Versorgung mit den Omega 3-Fettsäuren DHA und EPA spricht und so das Risiko für u.a. kardiovaskuläre Erkrankungen erhöht.

 

Das Omega 6/Omega 3-Verhältnis trifft eine Aussage über die Menge beider Fettsäuren zueinander. Optimalerweise sollte es bei  2 : 1 bis 5 : 1 liegen, heute findet man aber meist ein deutlich ungünstigeres Verhältnis vor, das bis 15 : 1 oder 20 : 1 reichen kann. In diesen Fällen können entzündungsfördernde Gewebshormone vermehrt gebildet werden und zu entsprechenden Erkrankungen führen oder diese verstärken.

 

Die Untersuchung über das Vollblut ist weniger anfälllig für eine Beeinflussung durch Ernährungsfaktoren als wenn über Serum untersucht wird.

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