16. September 2020
Cholesterin ist ein körpereigener Stoff und wird hauptsächlich in der Leber, aber auch im Darm und im Gehirn gebildet. Der Anteil des körpereigenen Cholesterins beträgt etwa 90%. Zu einem relativ kleinen Anteil (10%) wird er auch über die Nahrung zugeführt. Im Körper ist Cholesterin ungemein wichtig, es ist nichts schlechtes, wie viele Menschen glauben, sondern ohne Cholesterin wäre ein gesundes Leben nicht vorstellbar. Es handelt sich beim Cholesterin um einen fettähnlichen Stoff, der...
05. August 2020
Eine Histaminintoleranz kann viele unterschiedliche Ursachen haben und u.a. auch genetisch bedingt sein. In der Naturheilpraxis haben wir Heilpraktiker aber häufiger Kontakt mit Patienten, deren Histaminunverträglichkeit erworben wurde und z.B. mit Störungen des Darmmilieus, Ernährungsfehlern oder einem Mangel an Co-Faktoren zusammenhängt. Histamin ist ein körpereigener Stoff, der durch das Enzym Histidin-Decarboxylase aus Histidin gebildet wird. Es ist ein biogenes Amin, das bei...
01. Juli 2020
Um eine Östrogendominanz erfolgreich zu behandeln, müssen viele Punkte beachtet werden. Zunächst ist es wichtig, die Gründe für das ungünstige Östrogen-Progesteron-Verhältnis zu finden, was individuell verschieden ist. Bei vielen Frauen ist der Hormonhaushalt durch die Einnahme der Pille oder anderer hormoneller Verhütungsmittel oder auch unter einer Hormonersatztherapie durcheinander geraten. Daher wird in der Anamnese sorgfältig nach hormoneller Verhütung und Medikamenten gefragt....
08. Juni 2020
Wie ich es bereits in meinen letzten beiden Artikeln grob umrissen habe, ist das Progesteron eins der wichtigsten weiblichen Gechlechtshormone und bedeutsam für die Aufrechterhaltung eines regelrecht ablaufenden Zyklus und die Vorbereitung und den Erhalt einer Schwangerschaft. Progesteron spielt aber auch eine wichtige Rolle bei anderen körperlichen Abläufen und wird zudem nicht nur von der Frau, sondern in geringerer Menge auch vom Mann produziert. Hier ein paar Beispiele dafür, wozu...
04. Mai 2020
Die Veränderungen im weiblichen Zyklus werden durch die Hormone der Eierstöcke verursacht. Dabei werden in periodischen Abständen optimale Bedingungen in der Gebärmutter (Uterus) geschaffen, damit sich ein befruchtetes Ei einnisten kann. Jeden Monat zur Mitte des Zyklus reift eine Eizelle heran. Beim Eisprung (Ovulation), der zwischen dem 9. und 16. Tag stattfindet, wird dieses freigesetzt. Die Gebärmutterschleimhaut hat sich verdickt und ist zu dem Zeitpunkt besonders gut durchblutet....
07. April 2020
12. Februar 2020
Zwei der wichtigsten Geschlechtshormone der Frau stellen das Östrogen und das Progesteron dar. Zu den wichtigsten Östrogenen gehören das Estron, das Estradiol und das Estriol, wobei das Estradiol zu den wirksamsten Östrogenen gehört. Die Östrogene werden in den Eierstöcken und in geringen Mengen auch in der Nebennierenrinde gebildet. Die Produktionsmenge von Estradiol hängt dabei vom jeweiligen Zeitpunkt des Zyklus ab und wird durch das Hormon FSH (follikelstimulierendes Hormon) der...
14. Januar 2020
Heute möchte ich Ihnen ein essbares Wildkraut vorstellen, das trotz winterlicher Temperaturen derzeit zu finden ist – die Vogelmiere. Der lateinische Name der Vogelmiere lautet Stellaria media. Von der Vogelmiere sind alle Pflanzenteile essbar. Sie wächst flächenartig in Gärten, auf Wiesen oder an Wegrändern. Die Pflanze ist sehr zart, aber dennoch robust. Ihre Stängel sind weich und rund sowie mit Härchen versetzt (Haarlinie). Die Blättchen sind klein, oval und spitz zulaufend. Die...
03. Dezember 2019
Bei Pilzen im Darm handelt es sich meistens um den Hefepilz Candida albicans. Da Candida albicans überall in der Umwelt vorkommt, z.B. in der Luft, auf pflanzlichen Materialien und im Wasser, haben die meisten Menschen ihn in geringer Anzahl auch im Darm. Bei Gesunden siedelt er allerdings dort nicht an, sondern kommt nur passager vor und verlässt den Darm wieder. Wenn das Darmmilieu allerdings vorgeschädigt ist, kann Candida sich ansiedeln. Zunächst ist er oberflächlich lokalisiert, kann...
04. November 2019
Will man einer Dünndarmfehlbesiedelung (DDFB) auf die Schliche kommen (s. Artikel vom 21.10.2019), kann schon die Anamnese in der Praxis wertvolle Hinweise geben. Nur wenn auch ein begründeter Verdacht besteht, veranlasse ich die entsprechende Labordiagnostik. Die DDFB kann durch einen Atemgastest nachgewiesen werden. Ähnlich wie bei einem Test auf Lactose- oder Fructoseintoleranz erhält der Patient eine Zuckerlösung zum Trinken. Anschließend wird über einen Zeitraum von 3 Stunden immer...

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