Aktuell gibt es im Handel wieder wunderbare Papayas zu kaufen, die sehr aromatisch sind und dem Körper einfach gut tun. Daher schreibe ich heute mal ein paar Worte zu dieser einzigartigen Frucht. Bei Papayas sollte man auf wirklich gute Qualität achten, sonst schmecken sie nicht gut, reifen u.U. nicht voll nach/aus und enttäuschen insgesamt eher. Da Papayas aus herkömmlichem Anbau oft stark mit Pestiziden belastet sind, sollte auf jeden Fall auf Bio-Qualität geachtet werden. Die Papaya ist beim Kauf oft noch ziemlich hart, reift nach einigen Tagen aber nach. Dazu sollte sie bei Zimmertemperatur gelagert werden. Sie ist genießbar, wenn sie leicht eindrückbar ist und die Schale sich gelblich verfärbt. Das Fruchtfleich ist dann in der Regel satt orangefarben. Manchmal fängt die Frucht auch schon leicht an zu schimmeln. Diese Stellen schneidet man am besten entsprechend weg.
Die Papaya kann mitsamt der Kerne verzehrt werden. Ich selbst esse nicht alle Kerne mit, aber doch einen gewissen Teil und dies nicht nur wegen des Gesundheitsaspekts, sondern auch wegen des Aromas, was der Frucht nochmal eine ganz besondere Note verleiht. Der Geschmack der Kerne wird oft als pfeffrig beschrieben. Übrigens lassen sich die Papayakerne auch trocknen, ggf. mahlen und als Zusatz zu anderen Gerichten verwenden.
Ich bin eigentlich kein Freund davon, Lebensmittel nach ihrem Gehalt an Nährstoffen zu bewerten. Nach meiner Einstellung reicht es, überwiegend oder ausschließlich echte, nicht denaturierte Lebensmittel, gegessen in seiner natürlichen Form, also möglichst roh, zu sich zu nehmen. Nach meiner Überzeugung ist dies pflanzliche Kost, aber es gibt natürlich auch Ernährungsrichtungen, bei denen Fleisch, Eier und Milch gegessen werden. Die Idee dahinter ist für mich auch sehr nachvollziehbar und ich verschließe mich dem nicht. Wichtig und unverzichtbar zur Gesunderhaltung und -werdung ist nach meiner Ansicht aber, dass es sich um natürliche und nicht veränderte Lebensmittel handelt. Ich mache einen Unterschied zwischen Lebens- und Nahrungsmitteln. Erstere entstammen direkt der Natur, werden möglichst wenig behandelt, sei es durch lange Lagerung, kochen, einfrieren oder Veränderung durch Industrialisierungsprozesse. Kurz gesagt – die Nahrung sollte möglichst unverarbeitet und roh sein. Wenn dann noch auf eine gute Herkunft des Produkts geachtet wird, wird der gesundheitliche Nutzen nicht lange auf sich warten lassen. Dazu braucht es keine Berechnungen von Nährwerten.
Dennoch möchte ich an dieser Stelle ein paar der Inhaltsstoffe der Papaya erwähnen, da dies für viele Menschen wichtig und interessant ist. Das Fruchtfleisch der Papaya enthält viel Vitamin C, Betacarotin, wenig Glucose und Fructose, Lycopin, Papain und andere Enzyme, Biotin und andere B-Vitamine, Magnesium, Kalium, Calcium, Eisen sowie Ballaststoffe.
Die Kerne enthalten ebenfalls Ballaststoffe, Magnesium und sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Senfölglykoside. Zudem sind sie recht eiweißreich. In der Naturheilkunde finden sie u.a. Anwendung bei der antiparasitären Behandlung.
Die gesundheitlichen Auswirkungen der Papaya sind vielfältig und reichen z.B. von der Verringerung von oxidativem Stress (Radikalfänger) und der Verhinderung von Zellschäden bis hin zu Wirkungen auf das Immunsystem und die Verdauung.